1. Schwangerschaft

Endlich Schwanger

Meine 1. Schwangerschaft

Ich weiß es noch wie gestern, wir hatten den ganzen Tag auf diesen Anruf von der Kinderwunschklinik gewartet. Heute früh war ich zum Bluttest dort gewesen und im Laufe des Tages wollten Sie mir mitteilen, wie das Ergebnis ist. Wir waren nervös und ungeduldig ständig kreisten meine Gedanken, bin ich schwanger oder nicht?

Gegen 16 Uhr kam endlich der Anruf, meine Stimme war so zittrig und die Dame am Telefon sagte dann: „Ich darf Ihnen gratulieren, sie sind schwanger“ sofort hatte ich Tränen in den Augen. Ich war so glücklich und froh, Chris freute sich sehr. Nachdem ich das Telefongespräch beendet hatte, nahm Chris mich in seine Arme und hielt mich ganz fest ich weinte aus purer Freude und weil eine riesige Last von meinen Schultern gefallen ist. Endlich hatte es geklappt und dann auch noch beim ersten Versuch.

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Als ich mich wieder beruhigt hatte, sind wir in die Stadt gefahren ich wollte Babyschuhe kaufen um unsere Eltern damit zu überraschen. Den ganzen Tag konnte ich es nicht glauben ganz stolz wanderte meine Hand so oft auf meinen Bauch, auch wenn das noch ein so früher Moment in der Schwangerschaft war.

In den nächsten Tagen vereinbarte ich einen Termin zum Ultraschall bei meiner Frauenärztin. Drei Wochen später hatte ich den Termin. Chris begleitete mich zum Frauenarzt. Wir waren beide so aufgeregt. Meine Frauenärztin freute sich auch sehr für uns, weil Sie natürlich wusste, wie lange unser Weg war. Im Ultraschall konnte man noch fast nichts sehen, aber man konnte den Herzschlag erkennen, meine Frauenärztin zeigte darauf und sagte: Hier schlägt das Herz des Babys. Laut meiner Frauenärztin war ich zu diesem Zeitpunkt in der 6.Schwangerschaftswoche.

Ich bekam meinen Mutterpass überreicht, darauf hatte ich solange gewartet. Das mit dem Mutterpass ist, wie als ob man jetzt in einen Club aufgenommen wurde. Jetzt hat man etwas, wo man zeigen kann hier das ist meiner der sagt ich bin schwanger. Ein wirklich tolles Gefühl wenn man ihn jetzt immer bei sich trägt. Die nächsten Wochen der Schwangerschaft liefen sehr gut, ich hatte weder Übelkeit noch sonstige Beschwerden. Ich durchforstete das Internet, nach allem, was mit Schwangerschaft zu tun hatte, was war jetzt erlaubt was nicht. Meine Gedanken kreisten nur um das Baby.

Und dann…

Von Anfang an hatten wir all unseren Freunden und der Familie von der Schwangerschaft erzählt, wir wollten unser Glück einfach mit allen Teilen. Wir hätten nie gedacht, das es anders kommen würde. Als ich in der 10. Woche war, hatte ich wieder einen Termin beim Frauenarzt. Dieses Mal Begleitete mich meine Mutter, sie war so stolz endlich Oma zu werden und wollte unbedingt dabei sein. An diesem Tag stellte meine Ärztin die Fehlgeburt fest. Von diesem Moment an habe ich nur noch funktioniert (Hierzu gibt es ein Extra Blogbeitrag) ich musste ins Krankenhaus, die Ärztin dort bestätigte den Verdacht und zwei Tage später wurde ich operiert, jetzt war es vorbei ich war nicht mehr schwanger.

In der Kinderwunschklinik werden einem die %Werte gesagt wie wahrscheinlich ist es das eine künstliche Befruchtung funktioniert, wie wahrscheinlich ist es, das eine Fehlgeburt eintritt. Es wird oft darauf hingewiesen, dass es zu einer Fehlgeburt kommen kann. Also wir waren uns dem Risiko bewusst, ja aber wir hätten niemals geglaubt, das es wirklich eintritt.

Das war meine 1. Schwangerschaft, auch wenn Sie viel zu früh vorbei war, war Sie doch schön und ich habe mein kleines Sternchen immer in meinem Herzen.

Wenn ihr mehr über unsere Kinderwunsch geschichte lesen wollt schaut hier https://tschusens.de/kinderwunsch/

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