Alltagsstory

Lieblingsspiel

Da ich letzte Woche ja Beiträge veröffentlicht habe, die sehr emotional waren und bei denen es um ernste Themen geht. Habe ich mir gedacht, gibt es jetzt mal wieder eine schöne lustige Story aus unserem Familienalltag.

Lieblingsspiel

Als Eltern stellt man fest, von Zeit zu Zeit hat das Kind ein neues Lieblingsspiel. Etwas das es die ganze Zeit spielen will. Und ich meine kein Spielzeug, das liebevoll von Oma und Opa ausgesucht und gekauft wurde. Nein Kinder spielen am liebsten mit den alltäglichen Dingen, die wir Erwachsene ganz selbstverständlich im Alltag benutzen.

Zuerst waren bei uns Plastikflaschen aus dem Supermarkt der absolute Hit. Hast du Henry eine Flasche gegeben, war er glücklich. Dann kam die Kaffeemaschine, hier will Henry Kaffee machen wie Papa. Und jetzt gerade ist es das Schloss, an der Türe mit dem passenden Schlüssel. Seitdem Henry jetzt sicher steht, bleibt keine Tür und kein Schloss mehr vor ihm sicher. Er muss an jede Türe verlangt nach einem Schlüssel und steht dann an der Türe und versucht sein Arm soweit auszustrecken das er an das Schlüsselloch kommt. Es ist zuckersüß. Er macht das mit so einem Willen, dass man ihn davon nicht abhalten kann. Wenn ich zum Beispiel sage „komm wir machen ein Puzzle“ dann puzzelt er 5-10 min., im Laufe des Spieles fällt sein Blick wieder auf die Türe und zack ist er auch schon weg.

Das macht er den ganzen Tag erst an die Haustüre dann die Wohnzimmertüre und dann schnell die Treppe rauf und an die Türe vor Papas Büro. Da Chris ja gerade im Homeoffice ist, weiß Henry genau da ist mein Papa also will er an dieser Türe genau zwei Dinge am Türschloss spielen und zu seinem Papa. Ich sag euch das ist wirklich süß anzusehen aber auch nervig. Jedes Mal, wenn ich mit Henry etwas anderes machen möchte, gibt es dann ein kurzes Theater. Er schimpft, wie man halt eben mit 1,5 Jahren schimpfen kann. Am besten funktioniert es, wenn man ihm etwas anderes anbietet was noch besser ist z.B. auf den Spielplatz gehen.

Wenn wir dann vom Spielplatz zurück sind, kommen wir an der Garage vorbei und die hat natürlich ein Schloss und das passt sogar perfekt von der Höhe zu Henry also landen wir nach dem Spielplatz an der Garage und Henry spielt ganz vergnügt mit dem Schlüssel am Schloss und ist dabei zufriedenste Junge überhaupt.

Ich finde das Spiel ist völlig OK. Auch wenn es natürlich nervig sein kann, er probiert eben aus. Er hat verstanden, wenn er den richtigen Schlüssel in das Schloss steckt, geht die Türe auf. Und er merkt auch sofort, wenn er den falschen Schlüssel in der Hand hält. Solange es ihm spaß macht und auch wenn es manchmal nervig ist so gehört es doch einfach zu seiner Entwicklung dazu. Und in ein paar Wochen kommt dann wieder ein neues Lieblingsspiel.

Lest auch hier https://tschusens.de/und-wieder-was-neues-gelernt/

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