Alltagsstory

Zeit für dich „Selfcare“

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich ja darübergeschrieben, wie wichtig die gemeinsame Zeit als Paar in einer Beziehung mit Kind ist. In diesem Blogbeitrag geht es nicht um die eigene Zeit als Paar, sondern um deine eigene Zeit.

Zeit die jeder Mensch für sich selbst benötigt. Eine Zeit, in der du abschalten kannst, und tun kannst, was du möchtest. Sei es ein Friseurbesuch, ein Treffen mit den Freundinnen oder einfach nur mal abends eine Stunde allein auf der Couch liegen. Denn die eigene Zeit ist eben auch sehr wichtig. Nur wenn du als Mama glücklich und ausgeglichen bist, kannst du das auch auf dein Kind und dein Familienleben übertragen.

Ich war das erste Mal sechs Wochen nach der Geburt alleine beim Friseur. Es war echt schwer für mich, auch wenn ich wusste, dass Henry bei seinem Papa in besten Händen ist. Jetzt einfach aus der Türe zu gehen ohne ihn fiel mir wirklich schwer. Aber es war meine Zeit und die habe ich vor allem nach den ersten Wochen gebraucht. Es tat richtig gut, auch wenn mein Blick ständig aufs Handy ging konnte ich mich trotzdem entspannen.

Zeit für mich? garnicht so leicht

Aber im ersten Jahr habe ich wirklich selten solche Momente gehabt, wo ich wirklich loslassen konnte. Es fiel mir immer schwer, Henry bei jemand anderem zu lassen. Heute fällt es mir auch noch schwer, aber heute weiß ich wie wichtig diese Zeit für mich ist. Das ich „meine“ Zeit brauche, um neue Energie zu tanken. Ich musste auch lernen, zu akzeptieren das es OK ist sein Kind mal zur Oma zu geben. Aber bis dahin hat es ganz schön lange gedauert.

Im Alltag haben wir unsere Aufgabenteilung so aufgeteilt, dass Chris Henry abends ins Bett bringt. Dann habe ich zumindest eine halbe Stunde nur für mich. Sicher klappt das nicht jeden Tag 100%. Aber es ist immerhin ein Versuch. In dieser halben Stunde mache ich dann, wozu ich gerade Lust habe und danach kümmere ich mich meist noch um den Haushalt. Aber diese halbe Stunde am Tag habe ich für mich und die nehme ich mir auch. Damit ich am nächsten Tag wieder voller Energie für Henry da sein kann. Meist reicht auch eine halbe Stunde um runterzufahren und abzuschalten und auch wenn der Tag anstrengend war, erholt man sich dann ganz schnell wieder (Dafür muss man aber auch einfach mal nichts machen oder dass was einen runterbringt z. B Musik hören)

Es ist natürlich nicht so leicht, die eigene Zeit und die Paarzeit gemeinsam mit der Familienzeit und dem Alltag unter einen Hut zu bringen. Es ist vor allem nicht jeden Tag alles möglich und es hängt auch von den einzelnen Menschen ab, wer braucht jetzt wie viel Zeit? Von was? Man kann das auch z. B abwechselnd im Wochenrhythmus machen. Einmal macht die Frau am Wochenende was für sich, am nächsten Wochenende dann der Mann und am 3. Wochenende ist dann Familienzeit und am 4. Ist dann Paarzeit.

Viele Möglichkeiten

Es gibt da unzählige Möglichkeiten und jedes Paar, jede Familie muss das für sich selbst herausfinden wie viel „Zeit“ sie brauchen und wie das in den Alltag zu integrieren ist. Es muss ja auch keine Regelmäßigkeit sein. Wichtig ist nur, dass man auf sich selbst achtet und sich und seine physische Gesundheit nicht aus den Augen verliert.

Lies auch hier: https://tschusens.de/paarzeit/

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